Ziegelei Otto Ferdinand Hönicke

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Die Ziegelei Otto Ferdinand Hönicke befand sich in Neuzaschendorf in der heutigen Hermann-Grafe-Straße Nr. 39.

Die Ziegelei wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1946 enteignet und zum Verkauf ausgeschrieben. Der Unternehmer Otto Abbel hatte den Betrieb zunächst übernommen und weitergeführt und am 3. Oktober 1947 gekauft. Ab 1972 gehörte die Ziegelei zum VEB Dachziegelwerk Meißen-Zaschendorf und wurde 1983 geschlossen.

Zuletzt wurden dort nur noch Dachziegel (Biberschwänze, sogenannte „Denkmal-Biber“) hergestellt. Meist wurden die Dachziegel für Zwecke der Denkmalpflege und für den Export gefertigt. Um 1978 lag die jährliche Produktion bei 1 Mio. Stück. Zudem wurden dort noch für den Schornsteinbau ca. 250 000 Stück Mauersteine gefertigt. Trotz Bemühungen des Instituts für Denkmalpflege Dresden den Betrieb zu erhalten, wurde die Ziegelei 1983 geschlossen.[1]

Literatur

  • Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen, Sax-Verlag, 2009, ISBN: 978-3-86729-013-5.

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen, Sax-Verlag, 2009, S. 375 bis 377.