Wolyniezstraße
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Die Wolyniezstraße ist ein Fahrstraße im Stadtteil Cölln. Sie verbindet die Bundesstraße 101 mit der Niederfährer Straße.
Die Straße erhielt ihren Namen am 2. Oktober 1903. Sie wurde nach Christiane Wilhelmine Wolyniez benannt, welche die Witwe von Bartholomäus Wolyniez, sowie die Begründerin der „Wolyniez-Stiftung“ war. Ihr verstorbener Mann war einst Besitzer und Gastwirt vom Gasthof zum Hirsch (heute Hirschhaus Markt Nr. 2) in der Altstadt am Markt.
Der Häuserbau in der Straße begann erst nach 1931. Das erste Haus in der Straße war demnach das Haus Nr. 5. Es wurde von der Meißner Baugenossenschaft für Kleinwohnungsbau gebaut und war 1934 vollendet. Die Häuser Nr. 7 und Nr. 9 wurden von der Meißner Bau- und Spargenossenschaft erbaut und folgten 1935. Im Mai 1939 war der Bau der Häuser Nr. 1 und Nr. 3 abgeschlossen.
Ein viergeschossiger Neubaublock (Nr. 8, 10, 12 und 14) konnte im Dezember des Jahres 1964 bezogen werden. Anfang August 1974 war der fünfgeschossige Neubaublock Nr. 2, 4 und 6 fertiggestellt.[1]
Seit dem Jahr 1984 befindet sich an der Fassade vom Wohnhaus Nr. 7 ein großes keramisches Wandbild mit Sonnenuhr.
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax–Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax-Verlag, Beucha 2009, S. 372 und 373.