Wolfgangskirche
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Die Wolfgangskirche befindet sich an der Jahnastraße im Meisatal. Die Kirche ist ein spätgotischer Kirchenbau deren Vorläuferbau bereits im Jahre 1468 erwähnt wird. Die Dombauhütte Meißen nutzt den Bau derzeit als Lager- und Werkstattstrakt. Ein Teil der Kirche ist allerdings auch als Andachtsraum gestaltet worden.
Geschichte
Im Jahre 1471 hat man mit dem Bau der heutigen Wolfgangskirche begonnen. Belegt ist das nach einem Bericht. So soll am 24. August 1471 der Meisabach, offenbar nach einem Unwetter, so stark angeschwollen sein, dass dadurch ganze Steine aus dem Fundamenten herausgespült worden sind. Dabei waren vier Maurer ums Leben gekommen, außerdem wurden in der Nähe einige Scheunen weggeschwemmt.
Die am Kirchenbau aufgefundenen Steinmetzzeichen und Bauformen beweisen die Mitwirkung am Bau durch die Bauhütte Arnold von Westfalen. Die Wolfgangskirche unterstand bis zur Reformation dem Afrakloster als Wallfahrtskirche. Danach wurde sie Begräbniskirche. Teile der historischen Orgel im Kirchenraum stammen vermutlich aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Zunächst fanden die Bestattungen direkt auf dem Kirchhof an der Wolfgangskirche statt. Der heutige Friedhof St. Wolfgang gegenüber der Jahnastraße wurde 1648 angelegt.
Der Bau diente im 18. Jahrhundert bis zum 20. Jahrhundert, bis auf wenige Ausnahmen, als Friedhofskapelle für den Wolfgangsfriedhof, der sich heute auf der anderen Straßenseite befindet.[1][2]
Literatur
- Helmuth Gröger: Tausend Jahre Meißen, Druck und Verlag, Klinkicht & Sohn, Meißen, 1929.
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax–Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.