Wohnhaus Zaschendorfer Straße Nr. 81
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Das Wohnhaus Zaschendorfer Straße Nr. 81 befindet sich in Zaschendorf im Stadtteil Cölln. Über die heutige Zaschendorfer Straße wird das Gewerbe- und Industriegebiet „Meißen-Ost“ an die Bundesstraße 101 und die B 6 angebunden.
Bereits am 24. Januar 1890 bekam der Abschnitt vom Lutherplatz bis zur Gemarkungsgrenze Cölln/Zaschendorf den amtlichen Namen „Zaschendorfer Straße“.
Wohnhaus Zaschendorfer Straße Nr. 81
Das Wohnhaus wurde als Villa in offener Bebauung am Ende des 19. Jahrhundert errichtet. Beim Gebäude handelt es sich um einen Bau mit stattlichen Holz-Balkon und einigen Zierelementen. Das Haus besitzt eine straßenbildprägende gelbe Putzfassade und wurde direkt in den Hang gebaut. Damit liegen die zur Straße weisenden Kellerfenster auf der Höhe vom Hauszugang. Der Hauszugang befindet sich oberhalb der Zaschendorfer Straße.
Das Gebäude wurde immer wieder von verschiedenen Künstlern bewohnt. Wegen den Lichtverhältnissen hatte man einige Fenster der Ateliers vermauert.
Das Haus ist ortsgeschichtlich, personengeschichtlich, städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Besonderheit
Im Haus Zaschendorfer Straße Nr. 81 hatte der Künstler Sascha Schneider ab 1900 sein Atelier und wohnte dort auch mit der Mutter und seiner Schwester „Lilly“. In dieser Zeit hatte S. Schneider das Fresco „Der Triumph des Kreuzes im Weltgericht“ in der Johanneskirche gerade fertiggestellt. Der Schriftsteller Karl May war hier ebenfalls bei S. Schneider zu Besuch.
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 374 und 375.