Wohnhaus Vorbrücker Straße Nr. 1

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Wohnhaus Vorbrücker Straße Nr. 1.

Das Wohnhaus Vorbrücker Straße Nr. 1 befindet sich in Vorbrücke im Meißner Stadtteil Cölln. Die Vorbrücker Straße und dessen anschließender Abschnitt der Zscheilaer Straße bis zur Altstadtbrücke war einmal die Hauptstraße der ehemaligen Gemeinde Vorbrücke. Die Straße bekam ihren Namen, weil sie auch tatsächlich „vor der Brücke“ (Altstadtbrücke) an der Elbe endete.

Der Straßenname änderte sich im Laufe der Zeit recht oft. Am 6. Mai 1975 wurde die Straße anlässlich des 30. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus, nach „Walter Sammet“ (1907-1964) einen Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, in „Walter-Sammet-Straße“ umbenannt. Die Rückbenennung in „Vorbrücker Straße“ erfolgte am 31. Mai 1996.

Wohnhaus Vorbrücker Straße Nr. 1

Das Wohnhaus wurde als repräsentativer Weinbauernhof mit Seitengebäude 1829 errichtet. Das Haus ist mit der Jahreszahl „1829“ bezeichnet und ist teilweise ein Fachwerkbau. Das Gebäude besitzt Torpfeiler und Torgitter sowie eine straßenbildprägende Putzfassade und einige Zierelemente. Der Hauszugang befindet sich ebenfalls an der Vorbrücker Straße. Heute befindet sich im Gebäude eine Gaststätte. Das Haus gilt als Zeugnis des jahrhundertealten Weinbaus in der Region Meißen.

Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 354.