Wohnhaus Talstraße Nr. 71
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Das Wohnhaus Talstraße Nr. 71 befindet sich im Ortsteil Triebischtal an der Talstraße zwischen dem Wilhelm-Walkhoff-Platz und der Crassostraße. An der Talstraße befinden sich mehrere Wohngebäude aus der Gründerzeit. Die Talstraße im Stadtteil Triebischtal gilt zusammen mit der Ossietzkystraße und der Straße Am Buschbad als Haupterschließungsstraße des Triebischtals.
Der vergebene Name „Talstraße“ wurde ab dem 9. Dezember 1890 für die gesamte Neubaustrecke bis zum Jacobiwerk offiziell gültig. Die 59 bestehenden Häuser an der Talstraße bekamen am 19. August 1891 eine Hausnummer zugewiesen. Eine Neunummerierung erfolgte am 1. Juli 1924. Anlässlich des 100. Geburtstages von Wladimir Iljitsch Lenin wurde die Talstraße am 18. April 1970 in „Leninstraße“ umbenannt. Seit dem 25. Juli 1991 heißt die Straße wieder „Talstraße“.
Wohnhaus Talstraße Nr. 71
Das als Eck-Wohnhaus der Gründerzeit in geschlossener Bebauung errichtete Haus Talstraße Nr. 71 wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Das Gebäude besitzt eine straßenbildprägende Putzfassade mit einigen Zierelementen. Auf dem Dach an der Ecke befindet sich eine turmartige Eckausbildung. Die Zugangstür befindet sich ebenfalls an der Talstraße. Die dekorative Holztür hat zwei Flügel und ein Oberlicht. Die beiden Türfenster haben ein Schmuckgitter.
Im Erdgeschoss gibt es zwei Läden. Im Eckladen war früher ein Kurzwarengeschäft und im Laden an der Talstraße befand sich eine Zweigstelle der Sparkasse. Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 339.