Wohnhaus Stiftsweg Nr. 1

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Das Wohnhaus Stiftsweg Nr. 1 befindet sich an der Neugasse in der Nähe vom Mühlweg und der Talstraße. Der Stiftsweg war einmal nur mit dem Mühlweg verbunden. Seinen offiziellen Namen erhielt der Weg am 10. Juni 1898.

Der Name erinnert an den „Marienstift, der sich im Haus Stiftsweg 1 befand. Die Einrichtung wurde am 3. Juli 1837 zunächst als „Kinderbewahranstalt für unbeaufsichtigte Kinder“ in der Neugasse 5 eröffnet, um die „sittlichen Verwahrlosung“ dieser Kinder zu verhindern. Die Einrichtung war bestimmt für die Aufnahme von Kindern, die das Schulalter noch nicht erreicht hatten, schon gehen konnten und damit dort den Tag über unter Aufsicht waren. Es wurde ihnen dort tagsüber Aufsicht, Kost und eine angemessene Beschäftigung gewährt.

Wohnhaus Stiftsweg Nr. 1

Das als Wohnhaus in halboffener Bebauung und Ecklage errichtete Haus Stiftsweg Nr. 1 wurde um 1910 erbaut. Im Untergeschoss befand sich einmal das Geschäft der „PGH-Frisöre“. Das Gebäude ist ein sogenannter „Heimatstilbau“ mit Ladeneinbau und hat ein Hinterhaus. Das Haus besitzt eine ortsbildprägende und straßenbildprägende Putzfassade. Die Zugangstür befindet sich ebenfalls am Stiftsweg. Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 335.