Wohnhaus Siebeneichener Straße Nr. 9
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Das Wohnhaus Siebeneichener Straße Nr. 9 befindet sich in der Nähe der Eisenbahnbrücke. Die Siebeneichener Straße ist heute eine Durchgangsstraße im Verlauf der B6 an der Elbe.
Spätestens ab 1880 wurde der Weg als „Elbdamm“ bezeichnet. Eine 5 m breite, gepflasterte Fahrstraße bis zur Grenze Neudörfchens baute man erst 1882/1883 im Zusammenhang einer Elbstromregulierung auf Staatskosten. Diese Straße wurde am 30. Juli 1883 freigegeben und der Name „Elbdamm“ beibehalten. Am 19. August 1891 wurde der Straßenname „Elbdamm“ amtlich bestätigt. Im Jahre 1909 erfolgte eine Verbreiterung der Straße „Elbdamm“ und sie wurde mit Straßenpflaster versehen. Am 23. Oktober 1909 hat man dann den Martinsplatz und die Straße Elbdamm unter dem Namen „Siebeneichener Straße“ zusammengefasst.
Wohnhaus Siebeneichener Straße Nr. 9
Das als Wohnhaus in halboffener Bebauung errichtete Gebäude wurde am Ende des 19. Jahrhunderts gebaut. Das Haus wurde später überformt. Es handelt sich um einen repräsentativen Gründerzeitbau mit einen aufwendig gestalteten Erker. Die dekorative Putzfassade wird zudem mit einigen Zierelementen ergänzt.
Das Gebäude ist ein Teil der ortsbildprägenden Uferbebauung an der Elbe. Der Hauszugang befindet sich ebenfalls an der Siebeneichener Straße. Die Zugangstür ist als Portal gestaltet und besitzt ein großes Oberlicht und zwei Türflügel. Die beiden Flügel haben Fenster mit Ziergitter.
Das Gebäude ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 303 und 304.