Wohnhaus Schulplatz Nr. 3, 4

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Wohnhaus Schulplatz Nr. 3, 4.

Das Wohnhaus Schulplatz Nr. 3, 4 befindet sich in Nähe der Elbstraße, der Roten Schule und vom Franziskanerkloster, dem heutigen Stadtmuseum in der Altstadt von Meißen.

Der Schulplatz enstand auf dem Areal des Franziskanerklosters. Der Schulplatz wurde später auch als Schulhof der Roten Schule genutzt und umfasst dabei den ehemaligen Klosterhof und die vier Flügel vom Franziskanerkloster. Auf dem Platz stand während des Ersten Weltkrieges im Jahre 1915 auch eine Nagelsäule (Kriegssäule) zur Nagelung und Gewinnung von Unterstützungsgeldern für die Kriegerfamilien in Meißen.

Wohnhaus Schulplatz Nr. 3, 4

Die als Wohnhäuser mit Doppelhauscharakter in geschlossener Bebauung errichteten Gebäude wurde laut Bauakte 1893 gebaut. Die beiden Häuser bilden eine Einheit mit dem Wohnhaus Gerbergasse Nr. 1. Es handelt sich um Gebäude der Gründerzeit im Stil des Neubarock mit dekorativer Putzfassade. An den Fassaden befinden sich zudem einige Schmuckelemente. Die Hauszugänge befindet sich ebenfalls am Schulplatz. Die Zugangstüren haben zwei Flügel mit Oberlichter. Beide Türflügel besitzen Fenster.

Die Häuser sind städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 297.