Wohnhaus Schulplatz Nr. 2

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Wohnhaus Schulplatz Nr. 2.

Das Wohnhaus Schulplatz Nr. 2 befindet sich in Nähe der Elbstraße, der Roten Schule und vom Franziskanerkloster, dem heutigen Stadtmuseum in der Altstadt von Meißen.

Der Schulplatz enstand auf dem Areal des Franziskanerklosters. Der Schulplatz wurde später auch als Schulhof der Roten Schule genutzt und umfasst dabei den ehemaligen Klosterhof und die vier Flügel vom Franziskanerkloster. Auf dem Platz stand während des Ersten Weltkrieges im Jahre 1915 auch eine Nagelsäule (Kriegssäule) zur Nagelung und Gewinnung von Unterstützungsgeldern für die Kriegerfamilien in Meißen.

Wohnhaus Schulplatz Nr. 2

Das als Wohnhaus in geschlossener Bebauung und Ecklage errichtete Gebäude wurde laut Bauakte 1862 gebaut. Es handelt sich um ein Haus der frühen Neugotik mit einen platzbildprägenden Erker und mit dekorativer Putzfassade. An der Fassade befinden sich einige Schmuckelemente. Am Gebäude wurden Teile der benachbarten mittelalterlichen Klosterkirche integriert. Im Erdgeschoss befindet sich ein Ladeneinbau. Der Hauszugang ist als Portal gestaltet und befindet sich ebenfalls am Schulplatz. Das Zugangstor hat zwei Flügel mit Oberlicht. Die beiden Türflügel besitzen Fenster.

Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 297.