Wohnhaus Schützestraße Nr. 8
Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.
Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!
Das Wohnhaus Schützestraße Nr. 8 befindet sich im Ortsteil Triebischtal in der Nähe der Talstraße und der Böttgerstraße. Das Haus wurde in Ecklage zur Talstraße errichtet. Die Schützestraße wurde 1874 als Zufahrt zur Deutschen Jutespinnerei und Weberei angelegt. Die Straße verband einmal die Talstraße mit dem Mühlweg am Juteplan.
Heute zweigt von der Schützestraße die Böttgergasse ab. Die Schützestraße führt von der Talstraße um das Einkaufszentrum auf dem ehemaligen Jutespinnereigelände herum und mündet wieder in die Talstraße. Benannt ist die Schützestraße seit dem 11. Oktober 1876 nach dem Kaufmann und Ehrenbürger der Stadt Meißen Carl Heinrich Ferdinand Schütze. Die umgangssprachliche Bezeichnung als „Schützenstraße“, welche sich offenbar auf den ehemaligen Schützenplatz und dem Schützenhaus (Juteplan) bezieht, ist allerdings nicht richtig. Fast alle gebauten Wohnhäuser in der Schützestraße waren im Besitz der Jutespinnerei und Weberei.
Wohnhaus Schützestraße Nr. 8
Das als Wohnhaus in geschlossener Bebauung errichtete Gebäude Schützestraße Nr. 8 wurde in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts gebaut. Das Haus wurde in Ecklage zur Talstraße errichtet Das Gebäude besitzt eine straßenbildprägende Putzfassade. Der Hauszugang befindet sich ebenfalls an der Schützestraße. Im Erdgeschoss befand sich einmal die Gaststätte Zur Linde an der Talstraße. Im Gebäudeteil Schützestraße gab es bis in die 1960er Jahre ein Frisörgeschäft. Die Zugangstür besteht aus zwei Flügel und es gibt ein Oberlicht. Die Türflügel haben Fenster.
Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 298.