Wohnhaus Schützestraße Nr. 5

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Wohnhaus Schützestraße Nr. 5.

Das Wohnhaus Schützestraße Nr. 5 befindet sich im Ortsteil Triebischtal in der Nähe der Talstraße und der Böttgerstraße. Die Schützestraße wurde 1874 als Zufahrt zur Deutschen Jutespinnerei und Weberei angelegt. Die Straße verband einmal die Talstraße mit dem Mühlweg am Juteplan.

Heute zweigt von der Schützestraße die Böttgergasse ab. Die Schützestraße führt von der Talstraße um das Einkaufszentrum auf dem ehemaligen Jutespinnereigelände herum und mündet wieder in die Talstraße. Benannt ist die Schützestraße seit dem 11. Oktober 1876 nach dem Kaufmann und Ehrenbürger der Stadt Meißen Carl Heinrich Ferdinand Schütze. Die umgangssprachliche Bezeichnung als „Schützenstraße“, welche sich offenbar auf den ehemaligen Schützenplatz und dem Schützenhaus (Juteplan) bezieht, ist allerdings nicht richtig. Fast alle gebauten Wohnhäuser in der Schützestraße waren im Besitz der Jutespinnerei und Weberei.

Wohnhaus Schützestraße Nr. 5

Das als Wohnhaus in halboffener Bebauung errichtete Gebäude Schützestraße Nr. 5 wurde in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts gebaut. Das Gebäude besitzt eine straßenbildprägende Putzfassade. Die seitlichen Balkone wurden erst nach 1990 angebaut. Der Hauszugang befindet sich an der Rückseite vom Gebäude. Im Erdgeschoss befand sich bis in die 1990er Jahre der sogenannte „Jute-Konsum“, ein Lebensmittelgeschäft.

Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 298.