Wohnhaus Pfarrgasse Nr. 1, 1a, 1b
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Das Wohnhaus Pfarrgasse Nr. 1, 1a, 1b befindet sich in Zscheila im Meißner Stadtteil Cölln. Die Pfarrgasse zweigt von der Mannfeldstraße ab und endet als Sackgasse.
Zur Pfarrgasse zählte einst der gesamte vom Proschwitzer Weg bis zur Großenhainer Straße führende Weg, welcher auch durch das Dorf Zscheila führte. Der einst namenlose Weg erhielt am 29. April 1898 den Namen „Dorfstraße“. Wegen der Eingemeindung von Zscheila nach Meißen wurde am 3. Juli 1914 die Dorfstraße in drei Abschnitte geteilt. Der Abschnitt in der Mitte bekam den Namen „Pfarrgasse“.
Wohnhaus Pfarrgasse Nr. 1, 1a, 1b
Das Gebäude wurde als Hofanlage mit Wohnhaus und Turmanbau bereits im 15. Jahrhundert errichtet. Zudem gibt es ein Seitengebäude und eine Scheune. Das Haus gilt als eines der bedeutsamsten Gebäude des Ortsteiles Zscheila. Der dazugehörige Vierseitenhof bildet eine in sich geschlossene, charakteristische Anlage. Vermutlich handelt es sich hierbei um die Reste des alten Burgwarts. Die Scheune ist um 1800 entstanden und das Wohnstallhaus ist mit der Jahreszahl „1848“ bezeichnet. Es handelt sich um ein weithin sichtbares Turmgebäude mit Substanz aus der Gotik. Das Haus wurde im 18. und 19. Jahrhundert überformt. Es gibt Fachwerkelemente im Obergeschoss. Der Hauszugang befindet sich dabei ebenfalls an der Pfarrgasse.
Das Gebäude ist ortsgeschichtlich, sozialgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 259.