Wohnhaus Ossietzkystraße Nr. 62
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Das Wohnhaus Ossietzkystraße Nr. 62 befindet sich im Ortsteil Triebischtal in der Nähe der Hohen Eifer am Stadtwald. An der Ossietzkystraße befinden sich mehrere Wohngebäude aus der Gründerzeit. Das erste Wohnhaus (heute Ossietzkystraße 34) an der Straße wurde bereits 1880 gebaut. Damals existierte an der Stelle nur ein Weg. Seit dem 9. Dezember 1890 wurde die neu gebaute Straße zunächst offiziell „Jacobistraße“ genannt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Straße am 18. Oktober 1949 in „Ossietzkystraße“ umbenannt. Sie erinnert dabei an den Friedensnobelpreisträger und Publizisten Carl von Ossietzky (1889-1938), der an den Folgen der KZ-Haft im Jahre 1938 verstorben war. Die Straße ist die Fortführung der Talstraße und führt durch das Triebischtal.
Haus Ossietzkystraße Nr. 62
Das Wohnhaus wurde in geschlossener Bebauung am Ende des 19. Jahrhunderts gebaut. Das Haus war zunächst in geschlossener Bebauung konzipiert. Das Gebäude aus der Gründerzeit besitzt eine straßenbildprägende rote Klinkerfassade mit einigen Zierelementen. Im Erdgeschoss gibt es Ladeneinbauten. Der Hauszugang befindet sich ebenfalls an der Ossietzkystraße. Die Holztür hat zwei Flügel mit Oberlicht. Beide Türflügel haben Fenster.
Die ursprünglich an der Klinkerfassade angebrachte Rosette der Oberleitung der ehemaligen Meißner Straßenbahn wurde bei Sanierungsarbeiten am Haus entfernt.
Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 254 und 255.