Wohnhaus Ossietzkystraße Nr. 45

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Wohnhaus Ossietzkystraße Nr. 45.

Das Wohnhaus Ossietzkystraße Nr. 45 befindet sich im Ortsteil Triebischtal in der Nähe der Hohen Eifer am Stadtwald. An der Ossietzkystraße befinden sich mehrere Wohngebäude aus der Gründerzeit. Das erste Wohnhaus (heute Ossietzkystraße 34) an der Straße wurde bereits 1880 gebaut. Damals existierte an der Stelle nur ein Weg. Seit dem 9. Dezember 1890 wurde die neu gebaute Straße zunächst offiziell „Jacobistraße“ genannt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Straße am 18. Oktober 1949 in „Ossietzkystraße“ umbenannt. Sie erinnert dabei an den Friedensnobelpreisträger und Publizisten Carl von Ossietzky (1889-1938), der an den Folgen der KZ-Haft im Jahre 1938 verstorben war. Die Straße ist die Fortführung der Talstraße und führt durch das Triebischtal.

Haus Ossietzkystraße Nr. 45

Das als Wohnhaus der Gründerzeit in geschlossener Bebauung errichtete Haus Ossietzkystraße Nr. 45 wurde 1901 gebaut. Das Haus ist an der Fassade mit „1901“ bezeichnet. Das Gebäude besitzt eine straßenbildprägende gelbe Putzfassade und endet mit einen dekorativen Giebel. Es gibt an der Fassade einige Schmuckelemente. Das Eingangsportal befindet sich ebenfalls an der Ossietzkystraße. Die Holztür im Eingangsportal mit zwei Flügeln hat zwei Fenster und zwei runde Oberlichter. Alle Türfenster besitzen Schmuckgitter.

Das Haus ist baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 254 und 255.