Wohnhaus Ossietzkystraße Nr. 40

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Wohnhaus Ossietzkystraße Nr. 40.

Das Wohnhaus Ossietzkystraße Nr. 40 befindet sich im Ortsteil Triebischtal in der Nähe der Hohen Eifer am Stadtwald. An der Ossietzkystraße befinden sich mehrere Wohngebäude aus der Gründerzeit. Das erste Wohnhaus (heute Ossietzkystraße 34) an der Straße wurde bereits 1880 gebaut. Damals existierte an der Stelle nur ein Weg. Seit dem 9. Dezember 1890 wurde die neu gebaute Straße zunächst offiziell „Jacobistraße“ genannt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Straße am 18. Oktober 1949 in „Ossietzkystraße“ umbenannt. Sie erinnert dabei an den Friedensnobelpreisträger und Publizisten Carl von Ossietzky (1889-1938), der an den Folgen der KZ-Haft im Jahre 1938 verstorben war. Die Straße ist die Fortführung der Talstraße und führt durch das Triebischtal.

Haus Ossietzkystraße Nr. 40

Das Wohnhaus wurde im Reformstil der Zeit um 1910 in halboffener Bebauung errichtet. Das Haus Ossietzkystraße Nr. 40 wurde um 1910 gebaut und war zunächst in geschlossener Bebauung konzipiert. Das Gebäude besitzt eine straßenbildprägende gelbe Putzfassade und endet mit einem dekorativen Giebel. Es gibt an der Fassade einige Schmuckelemente. Das Eingangsportal befindet sich an der Rückseite des Hauses.

Das Haus ist baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 254 und 255.