Wohnhaus Ossietzkystraße Nr. 30
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Das Wohnhaus Ossietzkystraße Nr. 30 befindet sich im Ortsteil Triebischtal in der Nähe der Hohen Eifer am Stadtwald. An der Ossietzkystraße befinden sich mehrere Wohngebäude aus der Gründerzeit. Das erste Wohnhaus (heute Ossietzkystraße 34) an der Straße wurde bereits 1880 gebaut. Damals existierte an der Stelle nur ein Weg. Seit dem 9. Dezember 1890 wurde die neu gebaute Straße zunächst offiziell „Jacobistraße“ genannt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Straße am 18. Oktober 1949 in „Ossietzkystraße“ umbenannt. Sie erinnert dabei an den Friedensnobelpreisträger und Publizisten Carl von Ossietzky (1889-1938), der an den Folgen der KZ-Haft im Jahre 1938 verstorben war. Die Straße ist die Fortführung der Talstraße und führt durch das Triebischtal.
Haus Ossietzkystraße Nr. 30
Das als Wohnhaus der Gründerzeit in offener Bebauung errichtete Haus Ossietzkystraße Nr. 30 wurde um 1900 gebaut. Es ist ein Gründerzeithaus im Stil der deutschen Neurenaissance. Das Gebäude besitzt eine straßenbildprägende Putzfassade und endet mit dekorativen Giebeln. Es gibt dekorative Eckbalkone. An den Fassaden befinden sich Verzierungen aus Eisen. Das Eingangsportal befindet sich ebenfalls an der Ossietzkystraße. Das Holztor im Eingangsportal mit zwei Flügeln hat zwei Fenster und ein Oberlicht.
Das Haus ist baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 254 und 255.