Wohnhaus Neugasse Nr. 52

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Wohnhaus Neugasse Nr. 52.

Das Wohnhaus Neugasse Nr. 52 befindet sich in der Nähe vom Roßmarkt, und vom Hahnemannsplatz in der Altstadt von Meißen. Die Neugasse ist eine innerstädtische Hauptgeschäftsstraße. Es handelt sich heute um eine Straße mit hohen Verkehrsaufkommen.

Die Neugasse wurde bereits 1529 angelegt und führte einst zu den errichteten Scheunen in denen das Getreide mit den sogenannten „Flegeln“ ausgedroschen wurde. Obwohl der dörfliche Charakter weit bis in das 19. Jahrhundert hinein erhalten blieb, verschwand die letzte Scheune durch einen Brand erst im Jahre 1925. Noch bis 1862 endete die Neugasse stadtauswärts am Stiftsweg. Am 6. Mai 1975 wurde der heutige Roßmarkt mit der Gerbergasse und der Neugasse als „Straße der Befreiung“ zusammengefasst. Mit dem Beschluss vom 25. Oktober 1990 erfolgte mit Wirkung vom 1. Januar 1991 die Rückbenennung in „Neugasse“

Wohnhaus Neugasse Nr. 52

Das als Wohnhaus in geschlossener Bebauung errichtete Gebäude wurde 1893 gebaut. Das Haus ist mit der Jahreszahl „1893“ bezeichnet. Es handelt sich um einen Gründerzeitbau mit einer straßenbildprägenden gelben Klinkerfassade sowie einigen Zierelementen. Im Erdgeschoss gibt es Ladeneinbauten. Beide Läden haben eine dekorative Eingangsfront aus Holz. Der Hauszugang ist als Portal gestaltet und befindet sich ebenfalls an der Neugasse. Die Zugangstür ist aus Holz und hat ein Oberlicht. Die beiden Türflügel besitzen Fenster mit Ziergitter.

Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 237 und 238.