Wohnhaus Neugasse Nr. 33
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Das Wohnhaus Neugasse Nr. 33 befindet sich in der Nähe vom Nikolaisteg (Straße), und dem Stiftsweg in der Altstadt von Meißen. Die Neugasse ist eine innerstädtische Hauptgeschäftsstraße. Es handelt sich heute um eine Straße mit hohen Verkehrsaufkommen.
Die Neugasse wurde bereits 1529 angelegt und führte einst zu den errichteten Scheunen in denen das Getreide mit den sogenannten „Flegeln“ ausgedroschen wurde. Obwohl der dörfliche Charakter weit bis in das 19. Jahrhundert hinein erhalten blieb, verschwand die letzte Scheune durch einen Brand erst im Jahre 1925. Noch bis 1862 endete die Neugasse stadtauswärts am Stiftsweg. Am 6. Mai 1975 wurde der heutige Roßmarkt mit der Gerbergasse und der Neugasse als „Straße der Befreiung“ zusammengefasst. Mit dem Beschluss vom 25. Oktober 1990 erfolgte mit Wirkung vom 1. Januar 1991 die Rückbenennung in „Neugasse“
Wohnhaus Neugasse Nr. 33
Das als Wohnhaus in halboffener Bebauung und Ecklage errichtete Gebäude wurde in den 1880er Jahren gebaut. Es handelt sich um einen Gründerzeitbau mit straßenbildprägender Putzfassade und mit einigen Zierelementen. Im Erdgeschoss gibt es Ladeneinbauten. Der Hauszugang befindet sich ebenfalls an der Neugasse. Die Zugangstür aus Holz hat zwei Flügel und ein Oberlicht. Die beiden Türflügel haben keine Fenster.
Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 237 und 238.