Wohnhaus Neugasse Nr. 23
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Das Wohnhaus Neugasse Nr. 23 befindet sich in Nähe vom Nikolaisteg (Straße), und der Görnischen Gasse in der Altstadt von Meißen. Die Neugasse ist eine innerstädtische Hauptgeschäftsstraße. Es handelt sich heute um eine Straße mit hohen Verkehrsaufkommen.
Die Neugasse wurde bereits 1529 angelegt und führte einst zu den errichteten Scheunen in denen das Getreide mit den sogenannten „Flegeln“ ausgedroschen wurde. Obwohl der dörfliche Charakter weit bis in das 19. Jahrhundert hinein erhalten blieb, verschwand die letzte Scheune durch einen Brand erst im Jahre 1925. Noch bis 1862 endete die Neugasse stadtauswärts am Stiftsweg. Am 6. Mai 1975 wurde der heutige Roßmarkt mit der Gerbergasse und der Neugasse als „Straße der Befreiung“ zusammengefasst. Mit dem Beschluss vom 25. Oktober 1990 erfolgte mit Wirkung vom 1. Januar 1991 die Rückbenennung in „Neugasse“
Wohnhaus Neugasse Nr. 23
Das als Wohnhaus in geschlossener Bebauung errichtete Gebäude wurde in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut. Später gab es dort einen Ladeneinbau im Erdgeschoss. Es handelt sich um einen Bau mit dekorativer Putzfassade und einigen Zierelementen. Der etwas zurückgesetzte Hauszugang befindet sich ebenfalls an der Neugasse.
Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 237 und 238.