Wohnhaus Neugasse Nr. 10

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Wohnhaus Neugasse Nr. 10.

Das Wohnhaus Neugasse Nr. 10 befindet sich in Nähe der Kerbe, und der Fleischergasse in der Altstadt von Meißen. Die Neugasse ist eine innerstädtische Hauptgeschäftsstraße. Es handelt sich heute um eine Straße mit hohen Verkehrsaufkommen.

Die Neugasse wurde bereits 1529 angelegt und führte einst zu den errichteten Scheunen in denen das Getreide mit den sogenannten „Flegeln“ ausgedroschen wurde. Obwohl der dörfliche Charakter weit bis in das 19. Jahrhundert hinein erhalten blieb, verschwand die letzte Scheune durch einen Brand erst im Jahre 1925. Noch bis 1862 endete die Neugasse stadtauswärts am Stiftsweg. Am 6. Mai 1975 wurde der heutige Roßmarkt mit der Gerbergasse und der Neugasse als „Straße der Befreiung“ zusammengefasst. Mit dem Beschluss vom 25. Oktober 1990 erfolgte mit Wirkung vom 1. Januar 1991 die Rückbenennung in „Neugasse“

Wohnhaus Neugasse Nr. 10

Das als Wohnhaus in geschlossener Bebauung und Hinterhaus errichtete Gebäude wurde noch vor 1905 erbaut. Im Erdgeschoss befindet sich seit vielen Jahren die Gaststätte „Zum Kellermeister“. Dazu einen Ladeneinbau auf der rechten Seite. Es handelt sich um einen Bau mit Anklängen an den Jugendstil mit einer dekorativen Putzfassade. Dazu straßenbildprägende Holzbalkone sowie Zierfachwerk im oberen Geschoss. An der Fassade befinden sich noch weitere Verzierungen wie beispielsweise die Figur einer Fledermaus über dem Portal. Der Zugangsbereich besitzt farbige Verkleidungen aus Keramik von Carl Teichert. Der Hauszugang ist als Portal gestaltet und befindet sich ebenfalls an der Neugasse.

Das Haus ist künstlerisch, städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Galerie

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 237 und 238.