Wohnhaus Martinstraße Nr. 5
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Das Wohnhaus Martinstraße Nr. 5 befindet sich in der Altstadt in der Nähe der Neugasse, der Fährmannstraße und der Poststraße. An der Martinstraße befinden sich noch einige Wohngebäude erbaut im Reformstil und aus der Gründerzeit. Die Martinstraße verbindet die innerstädtischen Hauptverkehrsadern Gerbergasse, Neugasse mit der Poststraße und dem Neumarkt. Die Martinsbrücke ermöglicht dabei die Überquerung der Triebisch.
Bereits am 22. Januar 1864 bekam die „neue Straße“ zunächst den amtlichen Namen „Martinsstraße“. Die Schreibweise war damit ebenfalls festgelegt worden, denn bis dahin war auch noch „Martinstraße“ üblich, weil die Straße zum Martinsberg führte. Der Bau der Straße wurde damals zur kürzesten Straßenverbindung zwischen Markt und dem Schiffsanlegeplatz an der Elbe. Es wurde auch eine wichtige Verbindung zur neu gebauten Stadtschule (Rote Schule). Mit Wirkung vom 1. Januar 1991 hatte man die Straße in „Martinstraße“ umbenannt.
Haus Martinstraße Nr. 5
Das als Wohnhaus im Reformstil und in geschlossener Bebauung errichtete Haus Martinstraße Nr. 5 wurde um 1905 gebaut. Es gibt Anklänge an den Jugendstil. Das Gebäude besitzt eine straßenbildprägende Putzfassade mit einigen Fachwerkelementen. Das Untergeschoss hat eine Fassadenverkleidung aus Keramik und wird gewerblich genutzt. Über dem Zugangsportal befindet sich ein dekorativer Erker. Das Zugangsportal befindet sich ebenfalls an der Martinstraße.
Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 216 und 217.