Wohnhaus Martinstraße Nr. 12, 12a
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Das Wohnhaus Martinstraße Nr. 12, 12a befindet sich in der Altstadt in der Nähe der Neugasse, der Fährmannstraße und der Poststraße. An der Martinstraße befinden sich noch einige Wohngebäude erbaut im Reformstil und aus der Gründerzeit. Die Martinstraße verbindet die innerstädtischen Hauptverkehrsadern Gerbergasse, Neugasse mit der Poststraße und dem Neumarkt. Die Martinsbrücke ermöglicht dabei die Überquerung der Triebisch.
Bereits am 22. Januar 1864 bekam die „neue Straße“ zunächst den amtlichen Namen „Martinsstraße“. Die Schreibweise war damit ebenfalls festgelegt worden, denn bis dahin war auch noch „Martinstraße“ üblich, weil die Straße zum Martinsberg führte. Der Bau der Straße wurde damals zur kürzesten Straßenverbindung zwischen Markt und dem Schiffsanlegeplatz an der Elbe. Es wurde auch eine wichtige Verbindung zur neu gebauten Stadtschule (Rote Schule). Mit Wirkung vom 1. Januar 1991 hatte man die Straße in „Martinstraße“ umbenannt.
Haus Martinstraße Nr. 12, 12a
Das als Wohnhaus der Gründerzeit im frühhistorischen Stil und in geschlossener Bebauung errichtete Haus Martinstraße Nr. 12, 12a wurde laut Bauakte 1873 gebaut. Das Haus entstand in Ecklage zur Triebisch und hat einen Seitenflügel zum Hof. Hier befand sich einmal die Pianoforte-Fabrik Thürmer, welche bereits 1834 gegründet wurde. Das Gebäude besitzt eine straßenbildprägende Putzfassade und das Untergeschoss wird gewerblich genutzt. Der Hauszugang befindet sich ebenfalls an der Martinstraße. Das Zugangsportal mit Holztor und zwei Flügel hat ein großes Oberlicht mit Fenster.
Das Haus ist ortsgeschichtlich, städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 216 und 217.