Wohnhaus Martinstraße Nr. 11

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Wohnhaus Martinstraße Nr. 11.

Das Wohnhaus Martinstraße Nr. 11 befindet sich in der Altstadt in der Nähe der Neugasse, der Fährmannstraße und der Poststraße. An der Martinstraße befinden sich noch einige Wohngebäude erbaut im Reformstil und aus der Gründerzeit. Die Martinstraße verbindet die innerstädtischen Hauptverkehrsadern Gerbergasse, Neugasse mit der Poststraße und dem Neumarkt. Die Martinsbrücke ermöglicht dabei die Überquerung der Triebisch.

Bereits am 22. Januar 1864 bekam die „neue Straße“ zunächst den amtlichen Namen „Martinsstraße“. Die Schreibweise war damit ebenfalls festgelegt worden, denn bis dahin war auch noch „Martinstraße“ üblich, weil die Straße zum Martinsberg führte. Der Bau der Straße wurde damals zur kürzesten Straßenverbindung zwischen Markt und dem Schiffsanlegeplatz an der Elbe. Es wurde auch eine wichtige Verbindung zur neu gebauten Stadtschule (Rote Schule). Mit Wirkung vom 1. Januar 1991 hatte man die Straße in „Martinstraße“ umbenannt.

Haus Martinstraße Nr. 11

Das als Wohnhaus im spätklassizistischen Stil und in geschlossener Bebauung errichtete Haus Martinstraße Nr. 11 wurde um 1870 gebaut. Das Gebäude hat ein Hinterhaus. Das Haus besitzt eine straßenbildprägende Putzfassade mit einigen Zierelementen. Das Untergeschoss wird gewerblich genutzt. Das Zugangsportal befindet sich ebenfalls an der Martinstraße. In der Mitte ist eine dekorative Holztür mit Oberlicht. Die beiden Türflügel sind ohne Fenster.

Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 216 und 217.