Wohnhaus Marienhofstraße Nr. 3

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Wohnhaus Marienhofstraße Nr. 3.
Keramischer Brunnen von 1910.

Das Wohnhaus Marienhofstraße Nr. 3 befindet sich in Nähe vom Kapellenweg, dem St. Martins Friedhof und der Wilsdruffer Straße auf dem Plossen von Meißen.

Ihren Namen bekam die Straße am 16. Juni 1896 nach dem dort anliegende Marienhof. Der heutige Kapellenweg gehörte damals noch mit zur Marienhofstraße und erst am 12. Januar 1900 wurde die Marienhofstraße auf ihre heutige Länge verkürzt.

Wohnhaus Marienhofstraße Nr. 3

Das Wohnhaus wurde als Villa mit Gartenterrasse einschließlich Treppe, Pflasterung der Zufahrt, mit Pavillon und Keramikbrunnen im Garten sowie Einfriedung im Jahre 1899 errichtet. Das Haus ist mit der Jahreszahl „1899“ bezeichnet. Um 1905 wurde das Gebäude zur Fabrikantenvilla und der Gartenpavillon kam im Jahre 1910 hinzu. Eine Besonderheit ist der Brunnen im Garten aus „Teichert-Baukeramik“.

Es handelt sich um einen repräsentativen, späthistorischen Bau mit einer straßenbildprägenden Klinkerfassade und einigen Zierelementen. Es gibt dabei Anklänge an Neugotik und Neurenaissance. Der Hauszugang befindet sich ebenfalls an der Marienhofstraße.

Das Haus ist ortshistorisch, künstlerisch, städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 208.