Wohnhaus Mannfeldstraße Nr. 2

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Das Wohnhaus Mannfeldstraße Nr. 2 befindet sich in Zscheila im Meißner Stadtteil Cölln. Die Mannfeldstraße zweigt von der Großenhainer Straße ab und endet an der Pfarrgasse. Ab der Kreuzung Pfarrgasse geht die Straße in die Heinrich-Freitäger-Straße über.

Zuerst bekam am 29. April 1898 der Weg den Namen „Dorfstraße“. Nach der Eingemeindung von Zscheila nach Meißen unterteilte man die Dorfstraße am 3. Juli 1914 in drei Abschnitte. Ab dem 6. Februar 1923 wurde ein Teil in „Mannfeldstraße“ umbenannt. Die Mannfeldstraße ist nach dem Radierer und Zeichner Bernhard Mannfeld (1848-1925) benannt.

Wohnhaus Mannfeldstraße Nr. 2

Das Gebäude wurde als Bauernhaus eines Weinbauernhofes mit Seitenflügel bereits 1793 errichtet. Zudem gibt es noch einen separat liegenden Weinkeller am Berghang mit einer Inschrifttafeln von 1689 an den Seitenwänden des Vorkellers. Der Weinkeller ist mit der Jahreszahl „1689“ und das Bauernhaus ist mit „1793“ bezeichnet. Am Haus befindet sich ein hervorgehobenes Eingangsportal. Es handelt sich um ein ortsbildprägendes Weinbauerngut in der Nähe der Trinitatiskirche auf dem Zscheilberg. Der Hauszugang befindet sich dabei ebenfalls an der Mannfeldstraße.

Das Gebäude ist städtebaulich, sozialgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 207.