Wohnhaus Karl-Niesner-Straße Nr. 1
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Das heutige Wohnhaus Karl-Niesner-Straße Nr. 1 befindet sich im Ortsteil Triebischtal in der Nähe der Talstraße und der Moritzstraße. Die ursprünglich als Straße „J“ bezeichnete Straße im Stadtteil Triebischtal, erhielt am 11. Oktober 1876 den Namen „Schulstraße“. Die Straße wurde im Zusammenhang mit dem Neubau der Triebischtalschule angelegt und führt von der Talstraße zur Schulbrücke.
Ab 20. Januar 1905 wurde die Straße in „Robert-Kurtz-Straße“ umbenannt. Carl Robert Kurtz ist Ehrenbürger der Stadt Meißen. Ab dem 16. Mai 1945 wurde die Straße nach Karl Niesner, einen ehemaligen Stadtverordneten der SPD, umgekommen am 8. November 1944 im KZ Sachsenhausen, umbenannt.
Haus Karl Niesner-Straße Nr. 1
Das als Wohnhaus im Reformstil und in offener Bebauung errichtete Haus Karl-Niesner-Straße Nr. 1 wurde nach 1905 gebaut. Das Gebäude wurde in Ecklage mit einem Nebengebäude und einer Einfriedung erbaut. Es handelt sich um einen Bau im Reformstil aus der Zeit nach 1900. Das Gebäude diente einmal als Zugangs- und Verwaltungsgebäude vom Städtischen Gaswerk. Das Gaswerk wurde 1969 im Zusammenhang mit dem Anschluss der Stadt an die Ferngasversorgung außer Betrieb genommen.
Das Gebäude besitzt eine straßenbildprägende Putzfassade mit einigen Zierelementen. Der Hauszugang befindet sich ebenfalls an der Karl-Niesner-Straße. Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 159.