Wohnhaus Hirschbergstraße Nr. 3
Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.
Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!


Das Wohnhaus Hirschbergstraße Nr. 3 befindet sich im Ortsteil Triebischtal in der Nähe der Albertbrücke am Stadtpark und der Triebisch. Am 14. Juni 1953 wurde die Straße in „Philipp-Müller-Straße“ (1931-1952) umbenannt. Seit dem 31. Mai 1996 ist die Straße wieder nach einer Rückbenennung zur „Hirschbergstraße“ geworden.
Bei der Hochflut der Elbe und der Hochflut der Triebisch im Jahre 2002 war die Hirschbergstraße stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Sanierung der Straße war Anfang August 2006 abgeschlossen. Der Fahrweg zweigt vom Neumarkt ab und geht im Verlauf in die Erlichtstraße über. Es gibt auch eine Verbindung zum Lerchaweg.
Wohnhaus Hirschbergstraße Nr. 3
Das als Wohnhaus der Gründerzeit in offener Bebauung errichtete Haus Hirschbergstraße Nr. 3 wurde um 1880 gebaut. Bezeichnet ist das Haus jedoch mit 1540. Das Gebäude besitzt eine straßenbildprägende Putzfassade mit einigen Zierornamenten. Ein sogenanntes Sitznischenportal befindet sich am dekorativen Zugang aus der Zeit der Renaissance. Das Portal ist dabei künstlerisch von Bedeutung und stammt vermutlich von einem Gebäude der Altstadt. Am Dachgiebel befindet sich eine Adler-Skulptur.
Im Haus wohnte einmal der Meißner Kunstmaler Paul Kretzschmar (1867-1936).
Das Haus ist städtebaulich, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 129 und 130.