Wohnhaus Hahnemannsplatz Nr. 7

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Wohnhaus Hahnemannsplatz Nr. 7.

Das Wohnhaus Hahnemannsplatz Nr. 7 befindet sich in der Altstadt in der Nähe der Neugasse und dem Neumarkt. Am Hahnemannsplatz befinden sich mehrere Wohngebäude aus der Gründerzeit. Die Straße Hahnemannsplatz verbindet die innerstädtischen Hauptverkehrsadern Gerbergasse, Neugasse mit der Poststraße und dem Neumarkt. Die Johannesbrücke ermöglicht dabei die Überquerung der Triebisch.

Ursprünglich trug der heutige Hahnemannsplatz den Namen „über dem Fleischsteg“ und nach 1830 „über der Triebischbrücke“. Dabei ist der Name „Fleischsteg“ schon ab 1538 nachweisbar. Am 27. April 1855 beschlossen die Stadtverordneten den Namen „Hahnemanns-Platz“. Benannt wurde die platzartige Straße nach dem Begründer der Homöopathie und Ehrenbürger Christian Friedrich Samuel Hahnemann aus Meißen.

Haus Hahnemannsplatz Nr. 7

Das als Wohnhaus der Gründerzeit in geschlossener Bebauung und Seitenflügel im Hof errichtete Haus Hahnemannsplatz Nr. 7 wurde um 1890 gebaut. Das Haus wurde im Stil der Neurenaissance mit Ladengeschäft im Untergeschoss gestaltet. Das Gebäude besitzt eine straßenbildprägende gelbe Klinkerfassade mit einigen Zierelementen. Zudem einen dekorativen Giebel. Der Hauszugang befindet sich ebenfalls am Hahnemannsplatz. Das dekorative, aus zwei Flügeln bestehende Holztür-Portal hat ein großes Oberlicht. Die Zugangstür hat Fenster mit Schmuckgitter.

Das Haus ist städtebaulich, künstlerisch und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 117 und 118.