Wohnhaus Hahnemannsplatz Nr. 6
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Das Wohnhaus Hahnemannsplatz Nr. 6 befindet sich in der Altstadt in der Nähe der Neugasse und dem Neumarkt. Am Hahnemannsplatz befinden sich mehrere Wohngebäude aus der Gründerzeit. Die Straße Hahnemannsplatz verbindet die innerstädtischen Hauptverkehrsadern Gerbergasse, Neugasse mit der Poststraße und dem Neumarkt. Die Johannesbrücke ermöglicht dabei die Überquerung der Triebisch.
Ursprünglich trug der heutige Hahnemannsplatz den Namen „über dem Fleischsteg“ und nach 1830 „über der Triebischbrücke“. Dabei ist der Name „Fleischsteg“ schon ab 1538 nachweisbar. Am 27. April 1855 beschlossen die Stadtverordneten den Namen „Hahnemanns-Platz“. Benannt wurde die platzartige Straße nach dem Begründer der Homöopathie und Ehrenbürger Christian Friedrich Samuel Hahnemann aus Meißen.
Haus Hahnemannsplatz Nr. 6
Das als Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung errichtete Haus Hahnemannsplatz Nr. 6 wurde 1833 gebaut. Das Haus ist mit der Jahreszahl „1833“ über dem Zufahrtsportal bezeichnet. Im Untergeschoss ein Ladeneinbau. Das Gebäude besitzt eine straßenbildprägende gelbe Putzfassade mit einigen Zierelementen. Der Hauszugang befindet sich auf der Hofseite. Die Zufahrt hatte einst ein dekoratives Holztür-Portal und in der Durchfahrt zum Hof gab es einmal eine Waage für Fahrzeuge. Im Hof war ein Fuhrunternehmen.
Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 117 und 118.