Wohnhaus Hahnemannsplatz Nr. 20

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Wohnhaus Hahnemannsplatz Nr. 20.

Das Wohnhaus Hahnemannsplatz Nr. 20 befindet sich in der Altstadt in der Nähe der Neugasse und dem Neumarkt. Am Hahnemannsplatz befinden sich mehrere Wohngebäude aus der Gründerzeit. Die Straße Hahnemannsplatz verbindet die innerstädtischen Hauptverkehrsadern Gerbergasse, Neugasse mit der Poststraße und dem Neumarkt. Die Johannesbrücke ermöglicht dabei die Überquerung der Triebisch.

Ursprünglich trug der heutige Hahnemannsplatz den Namen „über dem Fleischsteg“ und nach 1830 „über der Triebischbrücke“. Dabei ist der Name „Fleischsteg“ schon ab 1538 nachweisbar. Am 27. April 1855 beschlossen die Stadtverordneten den Namen „Hahnemanns-Platz“. Benannt wurde die platzartige Straße nach dem Begründer der Homöopathie und Ehrenbürger Christian Friedrich Samuel Hahnemann aus Meißen.

Haus Hahnemannsplatz Nr. 20

Das als Wohnhaus der Vorgründerzeit in geschlossener Bebauung errichtete Haus Hahnemannsplatz Nr. 20 wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut. Vermutlich handelte es sich einst um einen sogenannten „Ausspanngasthof“. Es gibt im Hof einen Seitenflügel. Das Haus wird im Untergeschoss als Gaststätte „Vollraths Gasthaus“ genutzt. Das Gebäude besitzt eine straßenbildprägende Putzfassade mit einigen Zierelementen. Das Zugangsportal befindet sich ebenfalls am Hahnemannsplatz mit einer aus zwei Flügeln bestehende Holztür.

Das Haus ist Stadtentwicklungs-, orts- und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 117 und 118.