Wohnhaus Hahnemannsplatz Nr. 18, 19
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Das Wohnhaus Hahnemannsplatz Nr. 18, 19 befindet sich in der Altstadt in der Nähe der Neugasse und dem Neumarkt. Am Hahnemannsplatz befinden sich mehrere Wohngebäude aus der Gründerzeit. Die Straße Hahnemannsplatz verbindet die innerstädtischen Hauptverkehrsadern Gerbergasse, Neugasse mit der Poststraße und dem Neumarkt. Die Johannesbrücke ermöglicht dabei die Überquerung der Triebisch.
Ursprünglich trug der heutige Hahnemannsplatz den Namen „über dem Fleischsteg“ und nach 1830 „über der Triebischbrücke“. Dabei ist der Name „Fleischsteg“ schon ab 1538 nachweisbar. Am 27. April 1855 beschlossen die Stadtverordneten den Namen „Hahnemanns-Platz“. Benannt wurde die platzartige Straße nach dem Begründer der Homöopathie und Ehrenbürger Christian Friedrich Samuel Hahnemann aus Meißen.
Haus Hahnemannsplatz Nr. 18, 19
Das als Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung errichtete Gebäude Hahnemannsplatz Nr. 18, 19 wurde 1902 gebaut. Das Haus ist mit der Jahreszahl „1902“ bezeichnet und ist ein Bau des Späthistorismus mit Jugendstilanklängen. Auf dem Hof befand sich einst das Fuhrgeschäft und die Kohlehandlung „Karl Bürkner“. Es gibt im Hof einen Seitenflügel. Das Gebäude besitzt eine straßenbildprägende Putzfassade mit einigen Zierelementen. Zudem gibt es einen dekorativen Erker. Das Zugangsportal mit einem zweiflügligen Holztor befindet sich ebenfalls am Hahnemannsplatz.
Das Haus ist städtebaulich, künstlerisch und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 117 und 118.