Wohnhaus Hahnemannsplatz Nr. 17
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Das Wohnhaus Hahnemannsplatz Nr. 17 befindet sich in der Altstadt in der Nähe der Neugasse und dem Neumarkt. Am Hahnemannsplatz befinden sich mehrere Wohngebäude aus der Gründerzeit. Die Straße Hahnemannsplatz verbindet die innerstädtischen Hauptverkehrsadern Gerbergasse, Neugasse mit der Poststraße und dem Neumarkt. Die Johannesbrücke ermöglicht dabei die Überquerung der Triebisch.
Ursprünglich trug der heutige Hahnemannsplatz den Namen „über dem Fleischsteg“ und nach 1830 „über der Triebischbrücke“. Dabei ist der Name „Fleischsteg“ schon ab 1538 nachweisbar. Am 27. April 1855 beschlossen die Stadtverordneten den Namen „Hahnemanns-Platz“. Benannt wurde die platzartige Straße nach dem Begründer der Homöopathie und Ehrenbürger Christian Friedrich Samuel Hahnemann aus Meißen.
Haus Hahnemannsplatz Nr. 17
Das als Wohnhaus der Gründerzeit in geschlossener Bebauung errichtete Haus Hahnemannsplatz Nr. 17 wurde um 1900 gebaut. Es gibt im Hof einen Seitenflügel. Das Haus wird im Untergeschoss als Gaststätte genutzt. Dort befindet sich die Gaststätte „Sächsischer Hof“. Das Gebäude besitzt eine straßenbildprägende Putzfassade mit einigen Zierelementen. Zudem gibt es einen dekorativen Erker. Der Hauszugang befindet sich ebenfalls am Hahnemannsplatz. Die aus zwei Flügeln bestehende Holztür hat zwei große Oberlichter.
Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 117 und 118.