Wohnhaus Hahnemannsplatz Nr. 15
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Das Wohnhaus Hahnemannsplatz Nr. 15 befindet sich in der Altstadt in der Nähe der Neugasse und dem Neumarkt. Am Hahnemannsplatz befinden sich mehrere Wohngebäude aus der Gründerzeit. Die Straße Hahnemannsplatz verbindet die innerstädtischen Hauptverkehrsadern Gerbergasse, Neugasse mit der Poststraße und dem Neumarkt. Die Johannesbrücke ermöglicht dabei die Überquerung der Triebisch.
Ursprünglich trug der heutige Hahnemannsplatz den Namen „über dem Fleischsteg“ und nach 1830 „über der Triebischbrücke“. Dabei ist der Name „Fleischsteg“ schon ab 1538 nachweisbar. Am 27. April 1855 beschlossen die Stadtverordneten den Namen „Hahnemanns-Platz“. Benannt wurde die platzartige Straße nach dem Begründer der Homöopathie und Ehrenbürger Christian Friedrich Samuel Hahnemann aus Meißen.
Haus Hahnemannsplatz Nr. 15
Das als Wohnhaus der Gründerzeit in geschlossener Bebauung mit Hinterhaus errichtete Haus Hahnemannsplatz Nr. 15 wurde um 1890 erbaut. Im Untergeschoss befinden sich Ladengeschäfte. Früher gab es dort ein Lebensmittel-Geschäft vom Konsum. Das Gebäude besitzt eine straßenbildprägende Putzfassade. Der Hauszugang befindet sich ebenfalls am Hahnemannsplatz. Die dekorative Holztür hat zwei Flügel und Oberlichter. Die beiden Türflügel haben zwei mehrfach unterteilte Fenster.
Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 117 und 118.