Wohnhaus Hahnemannsplatz Nr. 1

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Wohnhaus Hahnemannsplatz Nr. 1.

Das Wohnhaus Hahnemannsplatz Nr. 1 befindet sich in der Altstadt in der Nähe der Neugasse und dem Neumarkt. Am Hahnemannsplatz befinden sich mehrere Wohngebäude aus der Gründerzeit. Die Straße Hahnemannsplatz verbindet die innerstädtischen Hauptverkehrsadern Gerbergasse, Neugasse mit der Poststraße und dem Neumarkt. Die Johannesbrücke ermöglicht dabei die Überquerung der Triebisch.

Ursprünglich trug der heutige Hahnemannsplatz den Namen „über dem Fleischsteg“ und nach 1830 „über der Triebischbrücke“. Dabei ist der Name „Fleischsteg“ schon ab 1538 nachweisbar. Am 27. April 1855 beschlossen die Stadtverordneten den Namen „Hahnemanns-Platz“. Benannt wurde die platzartige Straße nach dem Begründer der Homöopathie und Ehrenbürger Christian Friedrich Samuel Hahnemann aus Meißen.

Haus Hahnemannsplatz Nr. 1

Das als Wohnhaus der Gründerzeit in geschlossener Bebauung und Ecklage errichtete Haus Hahnemannsplatz Nr. 1 wurde um 1897 gebaut. Im Untergeschoss ein Ladeneinbau. Das Gebäude besitzt eine straßenbildprägende Putzfassade mit einigen Zierelementen. Zudem besitzt das Haus einen dekorativen Erker an der Ecke. Das Sitznischenportal im Hof stammt noch aus der Renaissance-Zeit. Heute sekundär verbaut, es ist vom Ende des 16. Jahrhunderts.

Das Haus wird auch „Brückenhaus“ genannt. An der Erkerbrüstung im zweiten Obergeschoss befinden sich drei Tafeln mit dem Spruch:

Sonst stand hier klein und tief ein Haus, da ging das Wasser ein und aus! Jetzt hab ich’s gross und hoch gebaut, damit man auf drei Brücken schaut! Und eine Brücke führt hinein. Drum soll’s das Brückenhaus auch sein!

Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 117 und 118.