Wohnhaus Görnische Gasse Nr. 40

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Wohnhaus Görnische Gasse Nr. 40.

Das Wohnhaus Görnische Gasse Nr. 40 befindet sich in Nähe der Schlossergasse, der Fleischergasse und dem Hundewinkel in der Altstadt von Meißen. Die Görnische Gasse ist heute eine von Touristen bevorzugte Route am Porzellanweg zur Porzellanmanufaktur Meißen.

Die Görnische Gasse, wurde und wird liebevoll auch Görnische genannt. Sie verband einst die Vorstadt Kernitz (oder Kirnicz) mit der Stadt Meißen. Die heutige aus dem historischen Weg hervorgegangene Görnische Gasse verbindet den Stadtteil Triebischtal und dass Stadtzentrum von Meißen. Nach einer umfangreichen Sanierung der Straße wurden Teile davon zu einen einmaligen Kunstprojekt. Ab Oktober 2025 wurden bisher 25 weiße Porzellan-Pflastersteine verlegt. Zehn Steine mit dem Wort „Frieden“ in unterschiedlichen Sprachen und weitere fünfzehn Steine zeigen aus Kinderzeichnungen stammende Friedenstauben. Weitere Porzellansteine werden künftig in der Görnischen Gasse noch hinzukommen.

Wohnhaus Görnische Gasse Nr. 40

Das Wohnhaus wurde in geschlossener Bebauung und mit einem L-förmigen Grundriss 1603 errichtet. Das Haus ist mit der Jahreszahl „1603“ bezeichnet. Es handelt sich um einen Renaissancebau mit einer straßenbildprägenden Putzfassade, zudem gibt es ein dekoratives Sitznischenportal. Heute ist im Gebäude eine Gaststätte. Der Hauszugang befindet sich am Görnischen Platz (Hundewinkel). Die Zugangstür ist aus Holz und hat zwei Flügel. Die Türflügel besitzen Fenster.

Das Haus ist künstlerisch, städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 109.