Wohnhaus Görnische Gasse Nr. 18
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Das Wohnhaus Görnische Gasse Nr. 18 befindet sich in Nähe der Kerbe, der Jüdenbergstraße und den Justusstufen in der Altstadt von Meißen. Die Görnische Gasse ist heute eine von Touristen bevorzugte Route am Porzellanweg zur Porzellanmanufaktur Meißen.
Die Görnische Gasse, wurde und wird liebevoll auch Görnische genannt. Sie verband einst die Vorstadt Kernitz (oder Kirnicz) mit der Stadt Meißen. Die heutige aus dem historischen Weg hervorgegangene Görnische Gasse verbindet den Stadtteil Triebischtal und dass Stadtzentrum von Meißen. Nach einer umfangreichen Sanierung der Straße wurden Teile davon zu einen einmaligen Kunstprojekt. Ab Oktober 2025 wurden bisher 25 weiße Porzellan-Pflastersteine verlegt. Zehn Steine mit dem Wort „Frieden“ in unterschiedlichen Sprachen und weitere fünfzehn Steine zeigen aus Kinderzeichnungen stammende Friedenstauben. Weitere Porzellansteine werden künftig in der Görnischen Gasse noch hinzukommen.
Wohnhaus Görnische Gasse Nr. 18
Das Wohnhaus wurde in geschlossener Bebauung mit einer Steinbank im Hof laut Bauakte 1901 errichtet. Es handelt sich um einen späten Gründerzeitbau mit einer straßenbildprägenden Putzfassade und einigen Zierelementen. Im Erdgeschoss gibt es noch einen Ladeneinbau. Der Hauszugang befindet sich ebenfalls an der Görnischen Gasse. Die Zugangstür wurde als Portal mit großen Oberlicht gestaltet. Die beiden Türflügel sind aus Holz und haben Fenster.
Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 109.