Wohnhaus Elbstraße Nr. 7

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Wohnhaus Elbstraße Nr. 7.

Das Wohnhaus Elbstraße Nr. 7 (ehemals Königliches Hauptzollamt) befindet sich in Nähe vom Markt und dem Heinrichsplatz in der Altstadt von Meißen. Die Elbstraße ist heute eine von Touristen bevorzugte Route zum Kleinmarkt und zur Altstadtbrücke an der Elbe. Die Straße beginnt am Markt und endet an der Altstadtbrücke.

Um 1536 trug die Straße noch den Namen Elbgasse. Im 17. Jahrhundert wurde sie auch „Brückengasse“ genannt. Ab dem Jahre 1678 sind dann auch die Namen „große Elbgasse“ und „kleine Elbgasse“ im Gebrauch, welche auch noch im Stadtplan von 1830/35 aufgeführt sind. Im Einwohnerbuch von 1880 gibt es dann die „obere Elbgasse“ für den Abschnitt vom Markt bis zum Heinrichsplatz und die „untere Elbgasse“, für den Abschnitt vom Heinrichsplatz bis zur Altstadtbrücke. In der Straße befinden sich bemerkenswerte Bürgerhäuser sowie Handwerkshäuser aus der Zeit der Renaissance.

Wohnhaus Elbstraße Nr. 7

Das heutige Wohnhaus wurde einst als „Königliches Hauptzollamt und Hauptsteueramt“ in geschlossener Bebauung im 18. Jahrhundert errichtet. Später wurde das Gebäude jedoch überformt. Das Grundstück erstreckt sich dabei bis zur Lorenzgasse. Dort befindet sich eine Hofmauer mit Tor.

Es handelt sich um einen schlichten Barockbau. Das Haus hat eine schön gegliederte Putzfassade mit einigen Zierelementen und ein Mansardendach. An der Fassade das Königliche Wappen. Im Erdgeschoss befand sich einmal die ehemalige Posthalterei. Im 19. Jahrhundert wurde das Gebäude umgebaut und im Erdgeschoss entstand eine Ladenfront. Im Hof steht seit 1997 der Lothar-Sell-Brunnen. Der Hauszugang befindet sich ebenfalls an der Elbstraße.

Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 74 und 75.