Wohnhaus Elbstraße Nr. 1

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Wohnhaus Elbstraße Nr. 1.

Das Wohnhaus Elbstraße Nr. 1 befindet sich in Nähe vom Markt und dem Heinrichsplatz in der Altstadt von Meißen. Die Elbstraße ist heute eine von Touristen bevorzugte Route zum Kleinmarkt und zur Altstadtbrücke an der Elbe. Die Straße beginnt am Markt und endet an der Altstadtbrücke.

Um 1536 trug die Straße noch den Namen Elbgasse. Im 17. Jahrhundert wurde sie auch „Brückengasse“ genannt. Ab dem Jahre 1678 sind dann auch die Namen „große Elbgasse“ und „kleine Elbgasse“ im Gebrauch, welche auch noch im Stadtplan von 1830/35 aufgeführt sind. Im Einwohnerbuch von 1880 gibt es dann die „obere Elbgasse“ für den Abschnitt vom Markt bis zum Heinrichsplatz und die „untere Elbgasse“, für den Abschnitt vom Heinrichsplatz bis zur Altstadtbrücke. In der Straße befinden sich bemerkenswerte Bürgerhäuser sowie Handwerkshäuser aus der Zeit der Renaissance.

Wohnhaus Elbstraße Nr. 1

Das Wohnhaus wurde in geschlossener Bebauung und mit Seitenflügeln zum Hof bereits im 16. Jahrhundert errichtet. Zudem gibt es im Hof sehenswerte Innenhofarkaden und ein Hinterhaus. Bereits 1891 hatte man den Seitenflügel und das Hinterhaus überformt. Die Ladenfront wurde 1934 verändert.

Es handelt sich um einen schlichten Bau, welcher im Kern ein Renaissancebau blieb. Das Haus hat eine schön gegliederten Putzfassade sowie eine dekorative Tordurchfahrt. Im Erdgeschoss ist ein Ladeneinbau. Im Geschäft befindet sich seit 1847 das „Handelshaus Ernst Schumann“. An der Fassade über dem Geschäft befindet sich das Steinrelief einer Handelskogge. Das Haus besitzt eine straßenbildprägende, dekorative Putzfassade mit einigen Zierelementen. Der Hauszugang ist als Portal gestaltet und befindet sich ebenfalls an der Elbstraße. Die Zugangstür hat zwei Flügel und ist aus Holz. Die beiden Türflügel haben keine Fenster.

Das Haus ist künstlerisch, städtebaulich, wissenschaftlich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 74 und 75.