Wohnhaus Burgstraße Nr. 8

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Wohnhaus Burgstraße Nr. 8.

Das Wohnhaus Burgstraße Nr. 8 befindet sich in Nähe vom Markt und dem Baderberg in der Altstadt von Meißen. Die Burgstraße ist heute eine von Touristen bevorzugte Route zum Burgberg und zu Albrechtsburg und Dom.

In der Straße befinden sich bemerkenswerte Bürgerhäuser sowie Handwerkshäuser aus der Zeit der Renaissance. Die heutige Burgstraße wurde einst in ihrer gesamten Länge bis zum Lommatzscher Tor als „Burggasse“ bezeichnet. Im Jahre 1742 wurde die Straße auch schon einmal „Burgstraße“ genannt. Im ersten Einwohnerbuch (1890) wird die Bezeichnung „Burgstraße“ dann auch schon in Geschäftsanzeigen verwendet.

Wohnhaus Burgstraße Nr. 8

Das Wohnhaus wurde in geschlossener Bebauung und mit Hinterhäusern um 1670 errichtet. Später hat man das Haus überformt. Laut Gurlitt war das Gebäude einst mit der Jahreszahl „1609“ bezeichnet. Heute ist das Haus mit der Jahreszahl „1933“ bezeichnet. Auf der rückwärtigen Seite gibt es eine Grundstück-Einfriedungsmauer an der Leinenwebergasse.

Es handelt sich um einen Bau im Stil des Barock, mit einer straßenbildprägenden, dekorativen Barock-Putzfassade sowie einigen Zierelementen. Der Ladeneinbau im Erdgeschoss kam später hinzu. Der vierseitig geschlossene Hofraum ist von einer dreiseitigen Galerie umgeben. Der Hauszugang ist als Portal gestaltet und befindet sich ebenfalls an der Burgstraße. Die dekorative Zugangstür ist aus Holz und hat Oberlichter. Die beiden Türflügel haben keine Fenster.

Das Haus ist künstlerisch, hausgeschichtlich, städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 50.