Wohnhaus Burgstraße Nr. 11

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Wohnhaus Burgstraße Nr. 11.

Das Wohnhaus Burgstraße Nr. 11 befindet sich in Nähe vom Markt und dem Baderberg in der Altstadt von Meißen. Die Burgstraße ist heute eine von Touristen bevorzugte Route zum Burgberg und zu Albrechtsburg und Dom.

In der Straße befinden sich bemerkenswerte Bürgerhäuser sowie Handwerkshäuser aus der Zeit der Renaissance. Die heutige Burgstraße wurde einst in ihrer gesamten Länge bis zum Lommatzscher Tor als „Burggasse“ bezeichnet. Im Jahre 1742 wurde die Straße auch schon einmal „Burgstraße“ genannt. Im ersten Einwohnerbuch (1890) wird die Bezeichnung „Burgstraße“ dann auch schon in Geschäftsanzeigen verwendet.

Wohnhaus Burgstraße Nr. 11

Das Wohnhaus wurde in geschlossener Bebauung und mit Hinterhaus (zwei Seitenflügel mit Arkadengang) um 1884 errichtet. Das Hauptgebäude stammt von 1884 und der gesamte Hofbereich ist vermutlich aus dem 18. Jahrhundert.

Es handelt sich um einen Bau, mit einer frühhistorischen Fassade und einer barocken Hofgestaltung. Das Haus besitzt eine straßenbildprägende, dekorative Putzfassade mit einigen Zierelementen. Im Erdgeschoss befindet sich ein Ladeneinbau. Der Hauszugang wurde als Portal gestaltet und befindet sich ebenfalls an der Burgstraße. Die dekorative Zugangstür ist aus Holz mit Oberlicht und hat zwei Flügel. Die beiden Türflügel haben Fenster mit Schmuckgitter.

Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 50.