Wohnhaus Baderberg Nr. 6
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Das Wohnhaus Baderberg Nr. 6 befindet sich in Nähe der Burgstraße und dem Theaterplatz in der Altstadt von Meißen. Der Baderberg wird erstmals im Jahre 1628 erwähnt und sollte auf die dort befindlichen öffentliche Badestube hinweisen. Der Baderberg verbindet die Burgstraße mit dem Theaterplatz und quert dabei die Lorenzgasse.
Am 25. April 1870 bekam zunächst das platzartige Areal an den Grundstücken Baderberg Nr. 2 bis 6 den Namen „Baderplatz“ und am 12. August 1892 wurde der Name bereits wieder aufgehoben und man zählte die Häuser wieder zum Baderberg.
Wohnhaus Baderberg Nr. 6
Das als Wohnhaus in halboffener Bebauung und in Ecklage errichtete Gebäude wurde bereits um 1600 erbaut. Das Haus hat einen Seitenflügel und es gibt eine Stützmauer mit Ziergitter. Es handelt sich um einen Bau, welcher heute im Stil der Renaissance erlebbar ist. Im Kern ist es jedoch ein im Stil des Barock erbautes Gebäude mit einer dekorativen Putzfassade und mit einigen Zierelementen. Der Hauszugang ist als Portal errichtet und befindet sich ebenfalls am Baderberg. Die prachtvolle Haustür aus Holz besitzt zwei Flügel und hat ein Oberlicht. Die beiden Türflügel besitzen keine Fenster.
Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 29.