Wohnhaus Baderberg Nr. 2

Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.

Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!

Wohnhaus Baderberg Nr. 2.

Das Wohnhaus Baderberg Nr. 2 befindet sich in Nähe der Burgstraße und dem Theaterplatz in der Altstadt von Meißen. Der Baderberg wird erstmals im Jahre 1628 erwähnt und sollte auf die dort befindlichen öffentliche Badestube hinweisen. Der Baderberg verbindet die Burgstraße mit dem Theaterplatz und quert dabei die Lorenzgasse.

Am 25. April 1870 bekam zunächst das platzartige Areal an den Grundstücken Baderberg Nr. 2 bis 6 den Namen „Baderplatz“ und am 12. August 1892 wurde der Name bereits wieder aufgehoben und man zählte die Häuser wieder zum Baderberg.

Wohnhaus Baderberg Nr. 2

Das als Wohnhaus in geschlossener Bebauung errichtete Gebäude wurde bereits um 1800 erbaut. Das Haus hat einen U-förmigen Grundriss. Es handelt sich um einen Bau im Stil des Klassizismus mit einer dekorativen Putzfassade und mit einigen Zierelementen. Der Hauszugang ist als Portal gestaltet und befindet sich ebenfalls am Baderberg. Die Haustür ist aus Holz und beide Türflügel haben keine Fenster.

Das Haus Baderberg Nr. 2 ist das Geburtshaus von Louise Otto-Peters (1819-1895) der Begründerin der Frauenrechtsbewegung und es gibt eine entsprechende Gedenktafel an der Hausfassade.


Das Haus ist städtebaulich, hausgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 29.