Wohnhaus An der Frauenkirche Nr. 7
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Das Wohnhaus An der Frauenkirche Nr. 7 befindet sich in der Nähe vom Markt und den Superintendenturstufen in der Altstadt von Meißen. Der Name „An der Frauenkirche“ gilt für das zweigeteilte Areal, welches sich direkt an der Frauenkirche befindet. Der Name gilt dabei auch für die heutige Grünanlage vom einstigen Kirchhof hinter der Frauenkirche am Tuchmachertor. Bis in das 19. Jahrhundert hinein ist das Gelände noch als „Kirchhof“ bezeichnet worden.
Zudem gehört zum Areal An der Frauenkirche der kleine Platz vor dem Bahrmannschen Brauhaus, welcher noch 1682 den Namen „zur Heiligen Dreifaltigkeit“ trug. Bis 1885 änderte sich der Name noch mehrfach und am 5. September 1885 erhielt das gesamte Areal den Namen „Lutherplatz“. Da es in der ehemaligen selbstständigen Gemeinde Cölln ebenfalls einen „Lutherplatz“ gab und Cölln im Jahre 1901 nach Meißen eingemeindet wurde, änderte man in der Altstadt dann nochmals am 11. Dezember 1900 den Namen in „An der Frauenkirche“.
Wohnhaus An der Frauenkirche Nr. 7
Das als Wohnhaus aus zwei Hausteilen, mit Stützmauer und in halboffener Bebauung errichtete Gebäude wurde bereits im 18. Jahrhundert gebaut. Der Anbau ist von 1884. Im Kern ist das Gebäude spätgotisch. Hier befand sich einmal das Archidiakonat.
Es handelt sich um einen schlichten Bau erbaut im Stil des Historismus. Das Gebäude besitzt eine straßenbildprägende Putzfassade und ein Schopfwalmdach. Der linke Hauptbau besitzt ein Krüppelwalmdach und der rechte Anbau hat eine Dachterrasse. Der Hauszugang befindet sich ebenfalls an der Straße „An der Frauenkirche“.
Das Haus ist sozialgeschichtlich, städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 22 und 24.