Windisch & Kunze
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Windisch & Kunze war ein Maschinenbau für Keramikmaschinen in der Stadt Meißen. Fabrik-Standort war der Nikolaisteg Nr. 7.
Geschichte
Im Jahre 1875 gründeten der Schlossermeister Gustav Kunze und der Techniker Paul Windisch eine Fabrik zur Herstellung von Keramikmaschinen. Zunächst stellte man noch ausschließlich Ziegeleimaschinen her. Später wurden die beiden Kaufleute Ernst Reibig und Otto Zschoche die Inhaber der Firma und das Sortiment wurde nochmals erweitert.
Nun stellte man auch Tonschneider, Kollergänge, Trommelmühlen und Drehspindeln her. Zudem wurden auch keramische Maschinen-Modelle nach Bedarf gebaut. Das Sortiment war dem regionalen Bedarf angepasst und um 1929 fertigte man auch Feinkeramik-Maschinen nach Kundenwunsch. Im Jahre 1931 ging die Firma in Konkurs.
Die Betriebsanlage wurde noch bis 2004 von der Firma Kersten (Sondermaschinenbau) genutzt.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax–Verlag, Beucha, 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. Sax-Verlag, Beucha, 2009, S. 219.