Werner Wieland
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Werner Wieland (* 24. November 1930 in Großwaltersdorf/Erzgebirge) ist ein Gebrauchsgrafiker, Medailleur, Plaketten- und Porzellankünstler. Er zählt mit zu den Künstlern, welche an der Gestaltung von Medaillen der Porzellanmanufaktur Meißen beteiligt waren.[1]
Leben und Werk
Werner Wieland wurde 1930 im Erzgebirge in Großwaltersdorf geboren. Sein zeichnerisches Talent wird bereits in der Schulzeit erkannt und gefördert. Er beginnt im Jahre 1945 eine Lehre als Werbemaler bei der IG Wismut und besucht zusätzlich die Abendschule. Es gibt aus dieser Zeit bereits erste grafische Arbeiten von W. Wieland. Ab 1950 ist er als Werbemaler und Grafiker bei der IG Wismut angestellt. Er wird ab 1954 Leiter der Abteilung Grafik im Verlag/Redaktion „Freie Presse“ und ist seit 1965 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler der DDR.
Ab dem Jahre 1978 arbeitet W. Wieland freischaffend als Gebrauchsgrafiker im damaligen Karl-Marx-Stadt (Chemnitz). Er befasst sich dabei mit allen vorkommenden grafischen Arbeiten und erhält 1975 die Ehrennadel der Nationalen Front in Gold der DDR.
Arbeiten für die Porzellanmanufaktur Meißen
Ab 1960 gibt es ebenfalls Kontakte zur Porzellanmanufaktur Meißen. Für die Manufaktur im Triebischtal ist er als freischaffender Künstler aktiv und erstellt einige Entwürfe für Porzellanmedaillen und Plaketten. Beispielsweise lieferte er 1960 den Entwurf zur Großmedaille aus Böttger-Steinzeug für die Tageszeitung „Volksstimme“ mit der Halbfigur eines Arbeiters. Zudem:
- 1961: 6. Internationaler Sprunglauf – Pokal der Volksstimme in Oberwiesenthal, 26. März 1961, Siegermedaillen aus Biskuitporzellan.
- 1984: Karl Marx Portrait zur Medaille aus Böttger-Steinzeug für den „VEB NUMERIK Karl-Marx-Stadt“.[2]
Literatur
- Autorenkollektiv: Medaillen aus Meissener Porzellan, transpress VEB Verlag für Verkehrswesen Berlin, 1988.