Weinstube Zum Rauhentaler Schloß

Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.

Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!

Werbeanzeige der Weinstube „Zum Rauhentaler Schloß“ um 1906.

Die Weinstube Zum Rauhentaler Schloß war eine Weinschenke im Rauhental unweit der Porzellanmanufaktur Meißen. Der Weinschank befand sich im Haus Rauhentalstraße Nr. 12 in Meißen.

Besitzer der Weinstube war um 1906 Adolf Keller. Zuvor führte A. Keller noch bis 1905 die Gaststätte „Englischer Hof“ im Wohnhaus Fährmannstraße Nr. 1 in der Altstadt.[1]

Die Weinschenke

Die Weinschenke ist in den Meißner Adressbüchern von 1906 bis 1950 nachweisbar. Es gab neben der Weinstube ein geräumiges Gesellschaftszimmer mit Piano. In den Sommermonaten war auch ein schattenreicher Garten vorhanden und auch dort wurde Wein ausgeschenkt. Es gab eine reichhaltige Speisekarte und dazu Meißner Wein. Adolf Keller führt vermutlich die Weinstube bis in die 1920er Jahre hinein und ab 1924 wurde der Weinschank, noch immer als „Rauhentaler Schloß“, von Hermann Pesler übernommen. Im Jahre 1935 ist Hans Eberlein bis um 1939 der Weinstubenbesitzer. Der Name „Rauhentaler Schloß“ bleibt erhalten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gibt es das „Rauhentaler Schloß noch immer. Um 1950 ist Selma Eberlein die Inhaberin.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Stadt Meißen und der Vororte Bohnitzsch, Fischergasse, Hintermauer, Korbitz, Lercha, Neudörfchen, Niedermeisa, Obermeisa, Oberspaar, Questenberg und Zscheila, Ausgabe 1906, S. 121.
  2. Adressbuch der Stadt Meißen, 1906 bis 1950.