Weinstube-Bergschlösschen-Meißen
Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.
Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!

Die Weinstube-Bergschlösschen-Meißen war nach eigenen Angaben eine „Meissner-Weinstube“. Der Weinschank befand sich am Poetenweg in der damals noch selbstständigen Gemeinde Neudörfchen im Haus Nr. 7b unweit der Stadt Meißen. Erst am 1. Januar 1914 wurde Neudörfchen nach Meißen eingemeindet.
Besitzer vom Bergschlösschen war der gelernte Porzellanformer Bernhard Rudolph, welcher auch einen Weinberg besaß. B. Rudolph war ebenfalls um 1902 der Gemeindevorsteher von Neudörfchen.[1]
Weinstube Bergschlösschen
Die Weinstube war eine beliebte Ausflugsgaststätte der Meißner Einwohner. Aber auch die Meißen-Besucher kamen gern zum „Bergschlösschen“, um dort nicht nur den Wein, sondern auch die schönen Aussichten in das Elbtal von der großen Veranda aus zu genießen. Im Angebot waren ständig „selbsterbaute Weine“, Kaffee und auch Bier.
Das Unternehmen
Bernhard Rudolph wird bereits im Adressbuch aus dem Jahre 1880 als Manufakturist und Porzellanformer an der Porzellanmanufaktur Meißen aufgeführt. Einen Weinschank hatte B. Rudolph bereits um 1885 im Haus Nr. 7b. Die Weinstube mit dem Namen „Bergschlösschen“ ist dann in den Meißner Adressbüchern von 1895 bis 1921 nachweisbar. Das „Bergschlösschen“ gehörte nach der Eingemeindung von Neudörfchen nach Meißen zum Poetenweg und bekam die Hausnummer 7.
Im Meißner Adressbuch aus dem Jahre 1914 ist nur noch Augustine Amalie Rudolph, verwitwete Schankwirtschaftsbesitzerin aufgeführt. Auch 1921 wird die Weinstube-Bergschlösschen noch von ihr weitergeführt. Im Jahre 1924 gibt es die Weinstube-Bergschlösschen nicht mehr.[2]
Literatur
- Verschiedene Adressbücher der Stadt Meißen.