Villa Talstraße Nr. 55
Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.
Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!
Die Villa Talstraße Nr. 55 befindet sich im Ortsteil Triebischtal an der Talstraße gegenüber der Einmündung Jaspisstraße. An der Talstraße befinden sich auch mehrere interessante Wohngebäude aus der Gründerzeit. Die Talstraße im Stadtteil Triebischtal gilt zusammen mit der Ossietzkystraße und der Straße Am Buschbad als Haupterschließungsstraße des Triebischtals.
Der vergebene Name „Talstraße“ wurde ab dem 9. Dezember 1890 für die gesamte Neubaustrecke bis zum Jacobiwerk offiziell gültig. Die 59 bestehenden Häuser an der Talstraße bekamen am 19. August 1891 eine Hausnummer zugewiesen. Eine Neunummerierung erfolgte am 1. Juli 1924. Anlässlich des 100. Geburtstages von Wladimir Iljitsch Lenin wurde die Talstraße am 18. April 1970 in „Leninstraße“ umbenannt. Seit dem 25. Juli 1991 heißt die Straße wieder „Talstraße“.
Villa Talstraße Nr. 55
Die ehemalige Fabrikanten-Villa wurde um 1890 erbaut. Das Gebäude ist ein Bau im Stil des Späthistorismus und besitzt zur Talstraße eine massive Veranda. Bewohnt wurde die Villa einst von einen Fabrikanten der Jutespinnerei und Weberei an der Schützestraße Nr. 1. Das Gebäude besitzt eine schmiedeeiserne Einfriedung mit Garten. Das Haus hat eine straßenbildprägende Putzfassade mit einigen Zierelementen. Der Hauszugang befindet sich an der Rückseite.
Das Haus ist ortsgeschichtlich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 339.