Verein für Naturkunde Meißen
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Der Verein für Naturkunde Meißen, eigentlich „Verein für Naturkunde in Meißen und Umgebung“, wurde 1845 gegründet. Die erste Versammlung fand am 18. März 1845 statt. Dabei wurde ein Vortrag über das Gesetz des Gleichmaßes und des Gleichgewichts in der Natur gehalten. Das Anliegen des Vereins war ein naturwissenschaftlicher Meinungsaustausch sowie die Förderung der Naturbeobachtungen im Humboldt’schen Sinne.
Geschichte
Die eigentliche Gründungsversammlung fand erst am 16. April 1845 statt. Gründungsmitglieder waren damals: Prof. Wunder, Prof. Dr. Wilhelm Milberg, Dr. med. Schalle, v. Bosse, Kaufmann Burkhardt, Domprediger Franz, F.A. Hase, die Gebrüder Jacobi, Advokat Adolf Körnich, die Porzellanmanufaktur-Inspektoren Köttig, Selbmann und Gustav Ludwig Crasso, der Porzellanbossierer Gottfried Heinrich Melzer, Porzellanformer Edmund Nagel, Stadtrat Lindner, Mechanikus Lommatzsch, Kaufmann May, B. Böhnig, Brauereibesitzer Stephan und Kaufmann Weineck.
Im jahre 1846 nennt sich der Verein in „Naturwissenschaftliche Gesellschaft Isis“ um. In den ersten Jahren werden vom Verein verschiedene Ausstellungen organisiert. Großes Interesse findet dabei die Steinsammlung von A. Körnich und die Schmetterlingssammlung von E. Nagel.[1]
Die „Naturwissenschaftliche Gesellschaft Isis“ ist noch als „Isis“ im Adressbuch Meißen aus dem Jahre 1890 aufgeführt. Demnach stand der Verein „Isis“ um 1890 unter dem Vorstand von Oberlehrer am Gymnasium Paul. Meutzner. Die Sitzungsabende fanden jeden Donnerstag im Restaurant Säuberlich am Kleinmarkt statt. Ab 1893 wird der Verein nicht mehr aufgeführt.
Literatur
- Adressbücher der Stadt Meißen von 1880 bis 1950
- Günter Naumann: Meißner Geschichte in Daten 929-1993. Kreissparkasse Meißen, Druck: Druckerei Thieme, Meißen 1993.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Meißner Geschichte in Daten 929-1993. Kreissparkasse Meißen, Druck: Druckerei Thieme, Meißen 1993, S. 108.